Visualisierungen
Ausstellungen, eine Kunstschule, eine Bühne und ein Raum, der allen offensteht. Getragen von einem gemeinnützigen Verein, der gerade gegründet wird. Wir suchen den Ort dafür.
Aktuelles Projekt: das alte Feuerwehrgerätehaus in Friedrichstadt ↓Am 24. September 2026 stellen wir dem Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales ein Konzept für das alte Feuerwehrgerätehaus vor: ebenerdig, mitten in der Stadt, ohne Umbau nutzbar, mit Vorplatz. Links im Bild das Haus heute, rechts die Idee. Schieben vergleicht, ein Klick auf das Bild öffnet die Mappe mit allen Bildern, Texten und der Unterstützerliste.
Ein soziokulturelles Zentrum, kein Museum. Alles unter einem Dach, alles auf Rollen, alles ohne Umbau.
Positionen von außerhalb, Themen von heute. Wenige im Jahr, dafür gute. Zum Start eine Gruppenausstellung, über das Programm entscheidet ein Kuratorium mit.
Offene Werkstatt für Jugendliche, Ferienangebote, Schulklassen, Kurse für Erwachsene ohne Übung. Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Siebdruck, Keramik, Holz, Textil, Fotografie, Video, Comic, Zines, digitales Gestalten, Mappenvorbereitung. Und was die Leute lernen wollen.
Konzerte, Lesungen, Theater, Kleinkunst, Kino, Gespräche mit Künstlern. Mobil, in einer Stunde aufgebaut und wieder weggefahren.
Für Empfänge, Feste, Märkte, Kurse, Bürgerprojekte. Auch für alles, was mit Kunst nichts zu tun hat. Dazu kleine Räume für Beratung, Therapie und Vereine.
Niedrige Schwelle, weltoffenes Programm, gesellschaftliche Themen. Für die Leute im Ort ohne Eintritt. Vorbilder sind die soziokulturellen Häuser, die in Schleswig-Holstein seit Jahrzehnten so arbeiten.
Es gibt nicht einen Ausstellungsraum und einen Veranstaltungsraum. Es gibt einen Raum und viele Zustände. Wände, Tische, Bühnenpodeste, sogar die Theke stehen auf Rollen. Für ein Konzert fährt die Kunst an die Wand, am Montag wieder zurück. Deshalb können mehrere Leute gleichzeitig etwas im Haus haben, und deshalb braucht es keinen Umbau.
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VisualisierungDieselben Räume, drei Generationen. Abends die Jugendlichen, samstags die Familien, vormittags die, die Zeit haben. Dazu Schulklassen aus dem Amt und Gäste von außerhalb, auch außerhalb der Saison.
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VisualisierungEhrlich gesagt: am Anfang.
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur und Soziales der Stadt Friedrichstadt, Sitzungssaal des Rathauses. Unter Tagesordnungspunkt 9 stellen wir die Konzeptidee für das alte Feuerwehrgerätehaus vor. Zuhören darf jeder.
Das Modell gibt es in Schleswig-Holstein seit Jahrzehnten: Eine Stadt überlässt ein Gebäude, ein gemeinnütziger Verein trägt den Betrieb. Kaufen wollen wir nichts.
Herrichtung, Programm, Personal, Versicherung, Betriebskosten. Die Stadt stellt das Gebäude, befristet, mit Rückbauklausel und Kündigungsrecht. Wir schlagen eine Pacht vor, die mit dem Haus mitwächst.
Kunstschule und Kurse, feste Mieter in den kleinen Räumen, Vermietung des Saals an Tagen ohne eigenes Programm, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Eintritt von Gästen. Für die Leute im Ort ist der Eintritt frei.
Programme des Landes und der Region für soziokulturelle Zentren, für die Herrichtung, das Programm und den Aufbau. Beantragt wird nichts, bevor der Ort feststeht. Summen und Fristen legen wir offen, sobald es so weit ist.
Wir sind offen für jeden Ort, der passt. Ein leerstehendes Gebäude, eine Halle, ein altes Geschäft, etwas, das eine Stadt nicht mehr braucht. Sagen Sie uns Bescheid, auch wenn Sie nicht sicher sind, ob es passt.
Weil ein gemeinnütziger Verein Fördermittel einwerben kann, die einer Privatperson nicht offenstehen. Und weil der Ort nicht seinen Betreibern gehören soll: Ein Kuratorium entscheidet über das Programm mit, gezeigt werden überwiegend Arbeiten von anderen.
Den laufenden Betrieb nichts. Der Verein trägt Herrichtung, Programm, Personal, Versicherung und Betriebskosten. Die Stadt stellt das Gebäude, befristet und mit Kündigungsrecht. Kaufen wollen wir nicht.
Nein. Einmal streichen, neues Licht, Möbel auf Rollen. Wände, Böden, Decken und Tore bleiben, wie sie sind. Deshalb kann es schnell losgehen, und deshalb kann die Stadt das Haus jederzeit anders nutzen.
Sobald ein Ort feststeht. Dann folgt die Gründungsversammlung, dann die Anträge. Vorher wäre alles andere unseriös.
Ja. Schreiben Sie uns, worauf Sie Lust haben: einen Kurs geben, Ausstellungen aufbauen, den Verein mitgründen, Räume vermitteln, Geld oder Material geben. Wir melden uns.
Der Alltag im Haus ist leise: Werkstatt, Ausstellung, Kurse, Beratung. Größere Veranstaltungen stimmen wir vorher mit Bau- und Ordnungsamt ab.
Das Foto der leeren Halle ist echt. Die anderen Innenräume und die Außenansicht sind Visualisierungen auf Grundlage eigener Fotos der Räume, jedes Bild ist so gekennzeichnet. Sie zeigen, wie die Räume genutzt werden könnten.
Maler, Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf. Stellt seit fast zwanzig Jahren aus, zuletzt in der Kunsthalle Emden. Galerien in Dublin, London, Amsterdam und Berlin. Wohnt in Friedrichstadt.
Kunsthistorikerin und Kuratorin. Louisiana Humlebæk, C/O Berlin, Berlinische Galerie, Gropius Bau. Seit August 2026 Kuratorin am Nolde Museum Seebüll.
Drei Wege, alle landen bei Jan Pleitner. Wer anrufen will, ruft an. Wer schreiben will, schreibt. Wer nicht weiß, wohin damit, nimmt das Formular.
Wenn es etwas Neues gibt, schreiben wir: ein Ort, die erste Ausstellung, die Gründungsversammlung. Selten, und nur dann. Sie bestätigen die Anmeldung per E-Mail und können sie jederzeit widerrufen.